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Neuimmatrikulationen Januar 2017

Souveräner Jahresauftakt

Bern, 2. Februar 2017


Im Januar sind in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 19’451 neue Personenwagen immatrikuliert worden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat, der noch von Sondereffekten des Frankenschocks profitieren konnte, resultiert ein geringfügiger Rückgang von 3,7 Prozent oder 754 Fahrzeugen. Passend zum Wintereinbruch kratzte der Allrad-Anteil im vergangenen Monat an der 50-Prozent-Marke. Das kalte Wetter hielt aber wohl auch viele Auto-Interessierte aus den Ausstellungsräumen der Markenhändler fern.

 

48,9 Prozent aller im Januar eingelösten Neuwagen verfügten über 4x4-Antrieb – ein Höchstwert. Bereits im Gesamtjahr 2016 lag der Allrad-Marktanteil auf einem Rekordniveau von 44,2 Prozent, Tendenz steigend. Der massive Wintereinbruch Anfang des Jahres kann aber nur teilweise als Begründung für den hohen Marktanteil angeführt werden, meint auto-schweiz Direktor Andreas Burgener: «Natürlich werden bei Neuschnee auch verstärkt Lagerfahrzeuge mit Allrad gekauft. Aber bei Neubestellungen hat dieser Effekt einige Wochen oder Monate Verzögerung, je nach Lieferzeit des georderten Modells.» Die Schweiz sei nun mal prädestiniert für 4x4-Fahrzeuge, weshalb man wohl sehr bald einen Allradanteil von über 50 Prozent sehen werde, so Burgener weiter.

 

Der Januar war zudem ein guter Monat für Elektroautos. Mit 296 Einlösungen schafften sie ein Plus von 27,6 Prozent und erreichten einen Marktanteil von 1,5 Prozent nach 1,1 Prozent im Vorjahresmonat. Sämtliche Alternativ-Antriebe zusammen kamen auf 5,0 Prozent Marktanteil, ein Plus von 0,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Januar 2016. «Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, dass elektrifizierte Antriebe zusammen mit Gas- und Wasserstoff-Autos erstmals die Fünf-Prozent-Hürde überspringen könnten», erläutert Andreas Burgener. Im vergangenen Jahr hatten die Alternativ-Antriebe noch einen Marktanteil von 4,7 Prozent erreicht.

 

Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen unter www.auto.swiss zur Verfügung.


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