11. Januar 2018 | 11:06

Schnellladenetz für Elektroautos wächst

Das Schnellladenetz für Elektroautos entlang der Autobahnen in der Schweiz wächst kontinuierlich. Um den Jahreswechsel wurden drei neue Ladestationen eröffnet. Zwei befinden sich an der A1 bei Härkingen an den Raststätten Gunzgen Nord und Süd, die dritte ging an der A13 bei Thusis an der Raststätte Viamala ans Netz. Letztere kann sowohl in südlicher als auch in nördlicher Fahrtrichtung angesteuert werden.

Folgende Grafik des Bundesamtes für Strassen ASTRA  zeigt den Stand des Schnellladenetzes für Elektroautos entlang der Autobahnen in der Schweiz zum Zeitpunkt Ende Oktober 2017: (Klicken, um zu vergrössern)

Und so sieht der neue Schnelllader von Energie 360° und GOtthard FASTCharge an der A13 im Bündnerland zwischen Chur und Thus aus. Dieser ist mitten im Januar natürlich in Schnee gehüllt, was übrigens die Benutzbarkeit nicht beeinträchtigt:

Nach Raststätten jetzt auch -Plätze

So langsam nimmt das Schnellladenetz in der Schweiz also Formen an. Dies ist nötig, damit Käufer von Elektroautos auch bei längeren Fahrten keine Angst haben müssen, liegen zu bleiben. Im Laufe des Jahres 2018 will das ASTRA eine Ausschreibung starten, um auch die ersten Rastplätze (ohne Tankstelle) mit Schnellladern auszurüsten. Das ist mit dem neuen Nationalstrassen-Fonds NAF möglich. Die Rastplätze liegen in der Verantwortung des Bundes, im Gegensatz zu Raststätten, welche Sache der Kantone sind.


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