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Entwicklung der alternativen Antriebe bei Personenwagen

Alternative Antriebe: Alles auf Grün

Bern, 11. Januar 2019


21'591 Zulassungen: Noch nie sind in einem Jahr so viele neue Personenwagen mit alternativen Antrieben auf unsere Strassen gekommen wie 2018. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl um rund 23 Prozent markant gestiegen. Der Anteil von Elektro-, Hybrid-, CNG- und Wasserstoffahrzeugen am Gesamtmarkt betrug 7,2 Prozent. Fast die Hälfte der Alternativ-Immatrikulationen entfiel auf Elektroautos und Plug-in-Hybride, ihr Marktanteil lag bei 3,2 Prozent. auto-schweiz hat das selbst gesteckte «10/20»-Ziel mit einem Anteil dieser Steckerfahrzeuge von zehn Prozent im Jahr 2020 fest im Blick.


Obwohl der Gesamtmarkt im zurückliegenden Jahr um 4,6 Prozent zurückgegangen ist, konnten sämtliche Formen der Alternativ-Antriebe zulegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Die Auswahl an Modellen mit entsprechenden Motorisierungen ist spürbar gewachsen und wird dies auch weiterhin tun. Herr und Frau Schweizer interessieren sich zunehmend für diese Thematik und greifen bei entsprechenden Fahrzeugen häufiger zu. So zeigte bereits der «Mobilitätsmonitor 2018» - eine repräsentative Studie von auto-schweiz und gfs.bern -, dass sich 72 Prozent der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer vorstellen können, beim nächsten Autokauf ein entsprechendes Modell zu erwerben. Alternative Antriebe haben die Nische definitiv verlassen.

 

Für die Erreichung der ambitionierten Ziele der Schweiz bei der CO2-Absenkung im Bereich Verkehr ist dies auch nötig. Bereits im kommenden Jahr sinkt der durchschnittliche Zielwert für Personenwagen auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer, heute liegt er bei 130 Gramm. Ohne einen weiterhin stark steigenden Anteil alternativer Antriebe am Gesamtmarkt ist die angestrebte Absenkung nicht zu realisieren. Deshalb hat sich auto-schweiz vor rund einem Jahr mit dem Projekt «10/20» das Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 jeder zehnte neue Personenwagen ein reines Elektroauto oder ein Plug-in-Hybrid sein soll. Nur mit emissionsärmeren und -freien Fahrzeugen besteht die Chance, die Absenkungsziele im Strassenverkehr zu erreichen. Mit der Roadmap Elektromobilität, die auto-schweiz gemeinsam mit zahlreichen Partnern von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Unternehmen und Verbänden aus unterschiedlichen Branchen unterschrieben hat, können die Grundvoraussetzungen für den sauberen Strassenverkehr der Zukunft geschaffen werden.

 

Angesichts der Entwicklung bei alternativen Antrieben zeigt sich auto-schweiz-Präsident François Launaz erfreut und optimistisch für die Zukunft: «Wir sehen eine positive Entwicklung auf zahlreichen Ebenen. Die Fahrzeughersteller überschlagen sich mit Modellankündigungen mit alternativen Antrieben. Gleichzeitig werden Verbrennungsmotoren immer öfter mit einem Elektromotor kombiniert und so zu einem hybriden Antriebssystem entwickelt.» Dabei trügen alle Bestrebungen in diese Richtung zur CO2-Absenkung bei, so François Launaz weiter. «Der Autoverkehr der Zukunft wird sicher, sauber und leise sein. Wir dürfen uns zurecht auf die Mobilität der Zukunft freuen, die wir gemeinsam mit den vielen helfenden Händen in der Roadmap Elektromobilität vorbereiten wollen. Wenn wir nun noch mit Investitionen in die Strasseninfrastruktur die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, können wir die Effizienz erheblich steigern und so unserer Volkswirtschaft jährlich zwei Milliarden Franken Schaden durch Stau ersparen.»

 

Die detaillierte Statistik der alternativen Antriebe steht auf www.auto.swiss zur Verfügung.


Medienmitteilung als PDF

Tabelle alternative Antriebe 2018

Grafik Entwicklung alternative Antriebe seit 2017