Umweltpolitische Themen

auto-schweiz bekennt sich zum Umweltschutz und unterstützt entsprechende sinnvolle Massnahmen. Die Autobranche ist Vorreiterin in Sachen Energieeffizienz. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Investitionen zur Verringerung der Umweltbelastung getätigt und dabei grosse Fortschritte erzielt. Restriktive politische Lenkungsmassnahmen lehnt auto-schweiz jedoch ab.

Energieetikette für Personenwagen

Die Energieetikette unterstützt die angestrebte Senkung des mittleren Treibstoffverbrauchs neuer Personenwagen. Sie informiert über den Treibstoffverbrauch in Liter/100 km, den CO2-Ausstoss in g/km und die Energieeffizienz bezogen auf das Fahrzeugleergewicht. Somit erhöht sie beim Kauf eines Personenwagens die Transparenz.

Weitere Informationen: www.bfe.admin.ch

Die Position von auto-schweiz

auto-schweiz hat die Einführung einer Energieetikette unterstützt und sich massgeblich für deren Förderung (Bekanntmachung, Einsatz beim Autohandel) engagiert. Da jedoch heute bei den Neufahrzeugen stringente Deklarationsvorschriften für  Treibstoffverbrauch, CO2-Emissionen usw. bestehen, denen die Importeure  und der Handel in der gedruckten und elektronischen Verkaufsliteratur konsequent nachkommen, könnte mit Blick auf den personellen und finanziellen Aufwand auf die Weiterführung der Energieetikette verzichtet werden.

Stiftung «KliK»/Klimarappen

Die Stiftung «Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK» ist die branchenübergreifende Kompensationsgemeinschaft für Treibstoffe im Rahmen des  revidierten CO2-Gesetzes. Sie erfüllt anstelle der Inverkehrbringer deren gesetzliche Pflicht, einen Teil der CO2-Emissionen, die bei der Nutzung fossiler Treibstoffe entstehen, zu kompensieren. Dazu finanziert, unterstützt, plant und realisiert sie in der Schweiz Projekte, die den Ausstoss von Treibhausgasen reduzieren. So trägt sie aktiv zu einem nachhaltigen Klimaschutz in der Schweiz bei.

«KliK» ist eine Art inoffizielle Nachfolgeorganisation der Stiftung Klimarappen. Die Stiftung Klimarappen war eine freiwillige Massnahme der Schweizer Wirtschaft für einen wirksamen Klimaschutz. Diese verpflichtete sich damit gegenüber dem Bund, im Zeitraum von 2008 bis 2012 17 Millionen Tonnen CO2-Ausstoss zu reduzieren, davon mindestens zwei Millionen Tonnen im Inland. Finanziert wurde die Stiftung Klimarappen von Oktober 2005 bis August 2012 durch eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter auf Benzin- und Dieselimporten. Mit dem Inkrafttreten des neuen CO2-Gesetzes hat die Phase der Freiwilligkeit in der schweizerischen Klimapolitik geendet. Die Stiftung Klimarappen hat somit ihre Pflicht erfüllt und wird nach Abschluss der noch laufenden Projekte eingestellt.

Feinstaub

Feinstaub sind kleinste Staubkörnchen mit weniger als 10 Mikrometern Durchmesser, die durch Verbrennungs- und Abriebvorgänge entstehen. Die Hälfte der jährlichen Feinstaubbelastung wird als sogenannte Luftverfrachtung aus den Nachbarländern importiert. Nur gerade 6,5 Prozent der Gesamtbelastung werden durch die Abgase des Strassenverkehrs freigesetzt; der weitaus überwiegende Teil stammt aus Industrie und Gewerbe sowie aus der Land- und Forstwirtschaft. (Quelle: Vimentis)

Weitere Informationen: www.bafu.admin.ch

Die Position von auto-schweiz

Entgegen einem weit verbreiteten Glauben in der Bevölkerung ist die Luft heute deutlich sauberer als früher. Die Belastung mit Schadstoffen war in den 80er-Jahren um ein Mehrfaches höher. Diese Wende zum Besseren ist nicht nur das Verdienst verschärfter gesetzlicher Vorschriften, sondern auch der technischen Fortschritte der Automobilindustrie, z.B. von Partikelfiltern oder von generell energieeffizienteren Motoren. Neue gesetzliche Vorgaben müssen deshalb gesamtheitlich wirken und dürfen nicht einseitig den Individualverkehr bestrafen.