Eine Studie von «Swiss Economics» zeigt und vergleicht die ökonomische Wirksamkeit unterschiedlicher Massnahmen zur Förderung der Elektromobilität.

Jüngst hat das Parlament die – von auto-schweiz unterstützte – Motion «Laden von Elektroautos im Mietverhältnis und Stockwerkeigentum» mit grosser Mehrheit an den Bundesrat überwiesen. Diese fordert ein sogenanntes «Recht auf Laden». Dies ist nicht nur ein starkes politisches Signal aus der Politik, sondern gibt juristische Klarheit durch die «Unverbietbarkeit» von Ladestationen.

Weitere sinnvolle Massnahmen

Während das «Recht auf Laden» juristische Hürden für den benötigten Ausbau der Ladeinfrastruktur beseitigt, ist der Nutzen aus ökonomischer Sicht begrenzt. Denn an der Kostenstruktur zur Beschaffung und Bau der Ladestationen verändert sich wenig. Es gibt jedoch viele weitere Massnahmen, die im politischen Diskurs zu diskutieren sind, wie etwa unser 10-Punkte-Plan.

Einige davon weisen – aus der ökonomischen Sicht – eine hohe Wirksamkeit mit minimierten volkswirtschaftlichen Verzerrungen und Mitnahmeeffekten aus. So zeigen Verbesserungen steuerlicher Behandlung bei Eigenheimen und an Arbeitsplätzen deutliche Wirkung. Sie fördern den Zugang und Ausbau von Ladeinfrastruktur über Steuervergünstigungen und lösen noch bestehende Problemfelder im Ökosystem der Elektromobilität. Zu diesem Schluss kommt die Studie von Swiss Economics.

Studie: Wirkungsvolle Förderung der Elektromobilität im PDF

Mehr über die Unverbietbarkeit der Ladeinfrastruktur.